Rezension: Amy on the Summer road - Morgan Matson

Autor: Morgan Matson
Verlag: cbj
Seitenzahl: 474 Seiten
Reihe: - 
Bewertung:http://www.icon2s.com/img16/16x16-animal-icon-mouse.png http://www.icon2s.com/img16/16x16-animal-icon-mouse.png http://www.icon2s.com/img16/16x16-animal-icon-mouse.png
Perspektive: ich-Perspektive






Amy ist Schuld an dem Tod ihres Vaters. Sie wohnt nun alleine in ihrem alten Haus in Kalifornien, da ihre Mutter schon in das neue Haus in Connecticut umgezogen ist und ihr Zwillingsbruder in einer Entzugsklinik ist. 
Mit Roger, einem früheren Bekannten, soll sie zu ihrer Mutter nach Connecticut fahren. Roger soll dann wieder nach Philadelphia zu seinem Vater fahren. 
Roger und Amy beschließen jedoch, dass die Route zu langweilig ist, die Amys Mutter geplant hatte und machen ihren eigenen Roadtrip durch die USA.

Endlich schreibe ich wieder eine Rezension (nach ca. 4 Monaten)! 
Ich habe das Buch leider nicht an einem Stück gelesen, sondern die ersten 200 Seiten letztes Jahr und in der letzten Woche den Rest. 
Was mir an dem Buch gefallen hat ist, dass es so viele Informationen über die USA gab und, dass die beiden Protagonisten durch so viele Staaten der USA gefahren sind. Da hat man doch gleich wieder Lust bekommen, nach Amerika zu reisen. 
Meiner Meinung nach war das Roadtrip-Feeling nicht ganz da.
Bei Roadtrips ist es (meiner Meinung nach) immer so, dass am Anfang irgendwas schlecht im Leben der Protagonisten ist. (Zum Beispiel sind sie unbeliebt oder, wie hier, stirbt jemand) Und dann gehen sie ungewollt mit einem zu Beginn noch "erzwungenem" Freund auf einen Roadtrip, lernen viele Leute kennen, die alle nett sind und bemerken, dass die Welt doch nicht so schlecht ist. Und am Ende kehren sie dann mit vielen tollen Erfahrungen nach Hause zurück und sind dann doch ganz zufrieden mit ihrem Leben. Ich finde, dass dieses Schema hierauf passt und trotzdem war meiner Meinung nach das Roadtrip-Feeling nicht da. Bei Margos Spuren war es vorhanden. 
Teilweise kam es mir so vor, als wollte die Autorin das Buch durch eine spezielle Art von Selbstironie der Protagonistin krampfhaft besonders machen wollen. Das hat mir weniger zugesagt. 
Manche Kapitel waren als Rückblendung angelegt, was mir irgendwie gefallen hat. Eigentlich mag ich es nicht, wenn man die Geschichte der Protagonisten nur häppchenweise erfährt, aber hier hat das gepasst. 
Von den Charakteren her fand ich Amy, sowie Roger nicht so toll. Sie kamen mir beide zeitweise plump und klischeehaft vor.
Was ich dem Buch aber noch positiv anrechnen möchte ist das Ende. Ich mag es echt, wenn es ein offenes Ende oder ein Sad End gibt. Natürlich habe ich gegen ein Happy End nichts einzuwenden. 

Insgesamt war das Buch Okay. Es ist weder etwas mit äußert wichtigen moralischen Grundsätzen, noch etwas mit einer wundervollen Geschichte, aber man kann es sich durchlesen ohne es für komplette Zeitverschwendung zu halten. 

Und jetzt gibt es gleich noch die erste Ziehung aus meinem SuB-Glas. Ich bin ein wenig skeptisch, den Zufall entscheiden zu lassen, welches Buch ich als nächstes lesen werde, aber ich will es auch nicht umsonst gemacht haben. Also ist mein nächstes Buch... Nach dem Sommer von Maggie Stiefvater.

Ist ja nicht allzu schlecht gelaufen... hoffe ich. 

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