20.06.2015

Rezension: Sehen wir uns morgen? - Alice Kuipers

Sehen wir uns morgen?

Autor: Alice Kuipers
Verlag: Fischer
Preis: 7,95€
Einband: Taschenbuch
Seitenzahl: 442 Seiten
Reihe: -
Bewertung: http://www.icon2s.com/img16/16x16-animal-icon-mouse.png http://www.icon2s.com/img16/16x16-animal-icon-mouse.png http://www.icon2s.com/img16/16x16-animal-icon-mouse.png http://www.icon2s.com/img16/16x16-animal-icon-mouse.png http://www.icon2s.com/img16/16x16-animal-icon-mouse.png
Perspektive: abwechselt aus der Sicht von Claire und ihrer Mutter, ich-Perspektive







Klappentext

Claire und ihre Mutter verpassen sich ständig. Dann hinterlassen sie sich Nachrichten an der Kühlschranktür mit Einkaufslisten, Verabredungen, kleinen Geschichten aus ihrem Leben.
Bis die Mutter eines Tages eine Entdeckung macht, nach der nichts mehr ist wie zuvor. Und Mutter und Tochter auf den kleinen Zetteln so viel mehr unterbringen müssen als bisher ...

Meinung

Auf meinem Buchcover steht: Ein ganz besonderer Roman.

Das Buch ist in Form von Kühlschrankzetteln geschrieben, auf denen erst belanglose Dinge stehen, wie Bin bei meiner Freundin oder Einkaufslisten. 
Aber dann "reden" Mutter und Tochter fast ausschließlich  über diese Zettelchen.
Die Mutter von Claire entdeckt nun etwas, was ihr ganzes Leben verändert.
Jetzt stehen auf den Zetteln nicht mehr so belanglose Dinge, aber was genau diese Entdeckung ist, oder wie die Geschichte ausgeht müsst ihr selbst herausfinden.

Die Idee ein Buch in Form von Kühlschrankzettelchen zu schreiben, ist toll. Obwohl sich manche darüber aufregen, dass auf einer Seite nur ein Satz steht. Ich fand das nicht so tragisch, weil wirklich viel mehr dahinter steckt. 
Außerdem fand ich es gut, dass die Autorin am Ende geschrieben hat, wie Claire mit der Entdeckung und deren Ende fertig wird. 
Der Schreibstil der Autorin ist super, weil man immer das Gefühl hat mit in der Geschichte zu sein. Man merkt ob es ein ganz normaler Tag ist, oder ob es wirklich wichtig ist, was nun passiert.
Dann finde ich das Cover schön nicht zu viel, nicht zu wenig. Den Titel finde ich auch sehr  passend. Man merkt gleich, dass das keine normale Geschichte sein kann.
Beim Verlauf der Geschichte konnte man so ein bisschen was erahnen, wenn man die ersten 50 Seiten gelesen und sich ein paar Rezensionen dazu durchgelesen hat. 
Von den Charakteren her hat man "persönlich" nur Claire und ihre Mutter kennengelernt, beide waren mir sympathisch. 
Nochmal zum Schreibstil: Es war alles sehr authentisch geschrieben, so wie zum Beispiel eine 15-jährige geantwortet hätte.
Und als letztes die Umsetzung. Ich glaube man kann es sich denken: sehr gut.

Jetzt kann ich nur noch sagen, dass es lesenswert ist.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen